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Karl Ricker, 1933 in Kevelaer am Niederrhein geboren, erlernte bei Heinrich Derix, Kevelaer, die Glasmalerei. Nach seiner Prüfung als Glasmaler 1950 besuchte er die Kunstgewerbeschule in Krefeld, ehe er an der Kunstakademie Karlsruhe unter Professor Hubbuch arbeitete. Nach längerem Aufenthalt als Glasmaler in Heidelberg, nach ausgedehnten Reisen durch Südfrankreich, Spanien und Holland und mehreren Aufenthalten in Paris, hat er sich in Geldern niedergelassen. Nachdem der junge Künstler sich neben seiner beruflichen Arbeit bisher mit Werken in Öl und Aqua beschäftigt hatte, befasst er sich mehr und mehr auch mit Collagen. Vision und Tiefendeutung zeichnen seine Bilder aus. Die Vordergründigkeit der verwendeten Materie wird hintergründig, und die von der Intuition her gegebene Hintergründigkeit vordergründig. Diese sich hieraus ergebende Spannung fasziniert und zwingt zur Beschäftigung mit dem Werk und dem Künstler. Letzte
Anerkennungen: Karl Ricker verstarb in den frühen Morgenstunden des 21. Februar 2001 Ingrid
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